Elisabeth Ehser-Mockel

JeckBeth

Elisabeth Ehser-Mockel stammt aus Nörvenich. Die gelernte Hauswirtschafterin und Diplom Ökotrophologin hat 3 Kinder und arbeitet seit über 30 Jahren in der Lebensmitteltechnologie. Das Nähen war schon immer Bestandteil des Familienlebens, Elisabeths Mutter besaß ein eigenes Nähzimmer. Im Sommer 2015 entschloss sich Elisabeth eine Narrenkappe zu nähen, denn mit einer Jecken-Kappe auf dem Kopf ist auch im Sommer das Leben leichter und fröhlicher. Aus diesem Impuls wurde ein Verkaufsschlager – alle wollten Elisabeths Kappe, Schellenkappe, Schiffchen oder Krätzchen haben. Noch heute kann man die Kappen von Jeckbeth an ihrem Schnittmuster erkennen – die Stoffe und das Zubehör variieren selbstverständlich. Elisabeth legt Wert darauf, dass jede Kappe individuell ist, ein Unikat, eine zweite, gleiche Kappe wird nicht genäht, es sei denn , es sind besondere Gruppenwünsche zu berücksichtigen. Auch ist es ihr ein Anliegen, dass es sich bei den verwendeten Stoffen um keine billigen Importstoffe handelt. Manchmal werden Gardinen oder alte Tischdecken mit verarbeitet und erstrahlen als Kopfbedeckung im neuen Glanz. Elisabeths schöpft ihre Kreativität beim Entdecken von Accessoires und Stoffen. Über diese Impulse, die von außen kommen, sprießen ihren Ideen, die an der Nähmaschine direkt verwirklicht werden. Neben der Wahl der passenden Farb- und Stoffkombination ist für Elisabeth die „Kappen – Geburt“ der spannendste Moment in der letzten Phase. Beim Anfertigen wird die Kappe auf rechts zusammen genäht und nach Fertigstellung auf links gedreht. Dieser Vorgang ähnelt tatsächlich einer richtigen Geburt und zeigt, ob die Farben und Accessoires in der Fertigstellung final auch wirklich miteinander harmonieren. Sie liebt die kreative und vor allem produktive Freiheit. Bei Jeckbeth kann sie ihrer Leidenschaft - dem Nähen – nachgehen. Die eigene Idee autark von Anfang bis Ende umsetzen, das bedeutet für sie Freiheit.
 

In ihrer Freizeit sitzt sie gerne schon mal im Rheinpark oder auch woanders auf einem schönen Gemäuer, gerne auch der Melaten Friedhof, und schaut den flanierenden Menschen zu. Generell findet Elisabeth es überall schön, wenn das Umfeld harmonisch und stimmig ist. Grundsätzlich würde sie gerne dem Karneval einen eingeschränkten Alkoholkonsum auferlegen. Verkleiden, lustig sein und Interaktion braucht ihrer Meinung nach nicht zwingend Alkohol. Am Karneval selbst liebt sie, dass man frei und für ein paar Tage ungezwungen fröhlich Zeit miteinander verbringen kann.

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Ein großer Wunsch von Elisabeth bezieht sich auf unsere hinzukommenden ausländischen Mitmenschen. Sie liebt und befürwortet „MultiKulti“. Sie möchte, dass diese Menschen nicht nur verwaltet, sondern auch integriert werden, um Synergien nutzen zu können. Genauso verhält es sich ihrer Meinung nach mit den Generationen, auch hier sollte man auf ein besseres Miteinander von Jung und Alt achten.

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Elisabeths JeckBeth